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Gesundheit & Pflege

Schmerztagebuch – kostenlose Vorlage zum Ausdrucken (PDF & Excel)

Leeres Schmerztagebuch zum Online-Ausfüllen oder blanko Ausdrucken: Schmerzstärke, Ort, Auslöser und Medikamente Tag für Tag festhalten – als PDF und Excel, kostenlos und ohne Anmeldung.

Zuletzt geprüft: · ca. 720 Suchanfragen/Monat

Schmerztagebuch – das Wichtigste in Kürze

Ein Schmerztagebuch hilft dabei, den Überblick zu behalten: Wann treten Schmerzen auf, wie stark sind sie, wo sitzen sie und was hat sie ausgelöst? Diese Vorlage bietet für jeden Eintrag Platz für Datum und Uhrzeit, die Schmerzstärke, Ort und Art des Schmerzes, den vermuteten Auslöser, das eingenommene Medikament samt Dosis sowie dessen Wirkung.

Die Stärke wird nach der numerischen Rating-Skala (NRS) von 0 bis 10 eingetragen – dabei steht 0 für „kein Schmerz“ und 10 für den „stärksten vorstellbaren Schmerz“. Diese Skala ist in Arztpraxen und Kliniken etabliert, sodass sich Ihre Angaben direkt mit dem Behandlungsteam besprechen lassen und über die Zeit vergleichbar bleiben.

Der Nutzen liegt in der lückenlosen Dokumentation: Aus dem Gedächtnis lassen sich Häufigkeit, Muster und Auslöser von Schmerzen kaum zuverlässig rekonstruieren. Ein regelmäßig geführtes Tagebuch macht Zusammenhänge sichtbar – etwa zwischen Wetter, Belastung, Ernährung oder Stress – und unterstützt Ärztin oder Arzt bei Diagnose und Therapie. Auch die Wirkung von Medikamenten lässt sich so über Wochen nachvollziehen.

Bringen Sie das ausgefüllte Tagebuch am besten zum nächsten Arzttermin mit. Fachgesellschaften wie die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. empfehlen eine sorgfältige Selbstbeobachtung als Baustein einer wirksamen Schmerztherapie. Sie können die Vorlage direkt am Bildschirm ausfüllen und als PDF oder Excel speichern oder sie leer ausdrucken und von Hand führen.

Zahlen & Fakten · Gesundheit & Pflege

12 Mio.
Menschen in Deutschland leben mit lang anhaltenden, chronischen Schmerzen – rund 17 % der Bevölkerung.
Quelle: Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
7 Jahre
dauert die Leidensgeschichte von Schmerzpatientinnen und -patienten im Durchschnitt.
Quelle: Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
> 2 Jahre
vergehen bei mehr als der Hälfte der Betroffenen, bis sie eine wirksame Schmerzbehandlung erhalten.
Quelle: Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.

In 4 Schritten zur fertigen Vorlage

  1. 01

    Kopf ausfüllen

    Name und den dokumentierten Zeitraum oben eintragen.

  2. 02

    Einträge erfassen

    Pro Zeile Datum, Uhrzeit, Schmerzstärke (0–10), Ort und Art, Auslöser sowie Medikament und Wirkung notieren.

  3. 03

    Speichern oder drucken

    Als PDF oder Excel herunterladen – oder die leere Vorlage blanko ausdrucken und von Hand führen.

  4. 04

    Zum Arzttermin mitnehmen

    Das ausgefüllte Tagebuch zur Sprechstunde mitbringen, um Verlauf und Auslöser gemeinsam zu besprechen.

Leere Schmerztagebuch-Vorlage zum Ausdrucken – Tabelle für Datum, Schmerzstärke (0–10), Ort, Auslöser und Medikament
Leere Schmerztagebuch-Vorlage zum Ausdrucken – Tabelle für Datum, Schmerzstärke (0–10), Ort, Auslöser und Medikament

Häufige Fragen

Ist das Schmerztagebuch kostenlos?

Ja, das Ausfüllen, Ausdrucken und Herunterladen als PDF oder Excel ist komplett gratis – ohne Anmeldung.

Was bedeutet die Skala von 0 bis 10?

Das ist die numerische Rating-Skala (NRS). 0 steht für „kein Schmerz“, 10 für den „stärksten vorstellbaren Schmerz“. Sie ist in Praxen und Kliniken gebräuchlich und macht Ihre Angaben über die Zeit vergleichbar.

Wie oft sollte ich Einträge machen?

So oft, wie Schmerzen auftreten oder sich verändern – bei vielen genügt ein Eintrag pro Tag, bei stärkeren Beschwerden auch mehrere. Wichtig ist, möglichst lückenlos zu dokumentieren.

Kann ich das Tagebuch am PC ausfüllen?

Ja. Fülle es direkt im Browser aus und speichere es als PDF oder Excel. Alternativ druckst du die leere Vorlage aus und schreibst von Hand.

Ersetzt das Tagebuch den Arztbesuch?

Nein. Das Schmerztagebuch dient der Dokumentation und der Vorbereitung auf das Arztgespräch. Es ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung – bei starken oder anhaltenden Schmerzen wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt.