Einverständniserklärung Vorlage – das Wichtigste in Kürze
Eine Einverständniserklärung (auch Einwilligungserklärung) ist die freiwillige, ausdrückliche Zustimmung zu einer bestimmten Handlung oder Datenverwendung. Sie wird in ganz unterschiedlichen Situationen gebraucht: als Einverständniserklärung der Eltern für den Schulausflug oder die Kita-Teilnahme, als Foto-Freigabe für Aufnahmen und deren Veröffentlichung, als DSGVO-Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten oder als Zustimmung zu einer Behandlung oder Maßnahme.
Damit eine Einwilligung wirksam ist, muss sie freiwillig, informiert und bestimmt sein – die Person muss also wissen, wozu genau sie zustimmt. Betrifft die Erklärung personenbezogene Daten, ist sie eine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DSGVO. Für Foto- und Videoaufnahmen kommt das Recht am eigenen Bild hinzu: Nach § 22 KunstUrhG dürfen Bildnisse grundsätzlich nur mit Einwilligung der abgebildeten Person verbreitet oder öffentlich gezeigt werden.
Bei Kindern und Jugendlichen erklären die Sorgeberechtigten die Einwilligung. Bei Fotos von Minderjährigen sollten in der Regel beide sorgeberechtigten Elternteile unterschreiben; mit zunehmender Einsichtsfähigkeit ist auch die Zustimmung des Kindes einzuholen. Für Online-Dienste sieht Art. 8 DSGVO eine Altersgrenze vor (in Deutschland 16 Jahre). Deshalb ist die „Einverständniserklärung der Eltern“ einer der häufigsten Anwendungsfälle.
Rechtlich ist eine Einwilligung oft formlos gültig – eine mündliche Zustimmung kann genügen. Für den Nachweis (die DSGVO verlangt Nachweisbarkeit, Art. 7 Abs. 1) ist die Schriftform aber klar zu empfehlen; die Suche nach einer „formlosen Einverständniserklärung als PDF“ zielt genau darauf. Wichtig: Eine Einwilligung ist jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerruflich (Art. 7 Abs. 3 DSGVO), ohne dass dadurch die bis dahin erfolgte Verarbeitung unrechtmäßig wird.