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Gesundheit & Pflege

Geburtsplan Vorlage – kostenlos ausfüllen (PDF & Word)

Mit dieser kostenlosen Vorlage hältst du deine Wünsche für die Geburt übersichtlich fest – von der Eröffnungsphase über Schmerzlinderung und Geburtsposition bis zu Bonding und Stillen. Ein Geburtsplan ist eine Wunschliste, kein starrer Plan: Er hilft dir und dem Geburtsteam, ins Gespräch zu kommen.

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Geburtsplan Vorlage – das Wichtigste in Kürze

Ein Geburtsplan ist ein kurzes Dokument, in dem du deine Wünsche und Vorstellungen für die Geburt notierst und dem Geburtsteam – Hebammen, Ärztinnen und Ärzten – mitteilst. Er ist ausdrücklich eine Wunschliste, kein verbindlicher oder starrer Plan: Der Verlauf einer Geburt lässt sich nicht vollständig vorhersehen, und die Gesundheit von Mutter und Kind hat immer Vorrang. Genau deshalb ist der Plan wertvoll – er macht deine Präferenzen sichtbar und erleichtert Entscheidungen, wenn es schnell gehen muss.

Sinnvolle Themen sind die Eröffnungsphase (Bewegungsfreiheit, Wehenförderung durch Wehentropfen, Herztonüberwachung per CTG), die Geburtsposition (aufrecht, Gebärhocker, Wassergeburt) und die Schmerzlinderung: von natürlichen Methoden wie Bewegung, warmem Bad, Massage und Atemtechniken bis zur PDA (Periduralanästhesie). Halte fest, ob du eine PDA von vornherein wünschst oder ob sie dir nur auf ausdrückliche Nachfrage angeboten werden soll.

Auch medizinische Eingriffe gehören hinein: Viele Gebärende wünschen sich, einen Dammschnitt (Episiotomie) möglichst zu vermeiden und stattdessen den Dammschutz zu bevorzugen. Wichtig ist ein Abschnitt für den Fall, dass es anders kommt als geplant – etwa bei einem ungeplanten oder Not-Kaiserschnitt. Notiere hier, was dir wichtig bleibt: dass deine Begleitperson dabei ist, dass dir das Vorgehen erklärt wird oder dass Bonding möglichst auch im OP ermöglicht wird.

Für die Zeit nach der Geburt kannst du dir ununterbrochenen Haut-zu-Haut-Kontakt (Bonding), spätes Abnabeln (die Nabelschnur auspulsieren lassen) und frühes Stillen wünschen. Besprich den Geburtsplan am besten vorab mit deiner Hebamme und bring ihn zum Geburtstermin mit in die Klinik oder das Geburtshaus. Formuliere kurz, positiv und in Prioritäten – so bleibt er im Kreißsaal auf einen Blick erfassbar.

Zahlen & Fakten · Gesundheit & Pflege

33,0 %
aller Klinikgeburten in Deutschland erfolgten per Kaiserschnitt – ein Höchststand.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) (2024)
60,1 %
der Frauen im Krankenhaus entbanden auf natürlichem Weg (spontan).
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) (2024)
12.900
Hebammen und Entbindungspfleger leisteten Geburtshilfe in deutschen Krankenhäusern.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) (2024)

In 4 Schritten zur fertigen Vorlage

  1. 01

    Angaben zur Person ergänzen

    Name, errechneter Geburtstermin, geplanter Geburtsort (Klinik oder Geburtshaus) und deine Begleitperson eintragen.

  2. 02

    Wünsche auswählen

    Für Wehen, Geburtsposition, Schmerzlinderung, Dammschnitt, Bonding und Stillen die passende Option wählen – ergänze Freitextfelder mit dem, was dir persönlich wichtig ist.

  3. 03

    Mit der Hebamme besprechen

    Gehe den Plan vor der Geburt mit deiner Hebamme oder Ärztin durch. So klärst du, was in deiner Klinik möglich ist, und vermeidest Missverständnisse.

  4. 04

    Herunterladen & mitnehmen

    Als PDF oder Word speichern, ausdrucken und in die Kliniktasche legen. Denk daran: Es ist eine Wunschliste – Abweichungen zum Schutz von dir und deinem Kind sind jederzeit möglich.

Geburtsplan Vorlage zum kostenlosen Ausfüllen als PDF und Word – mit Wünschen zu Wehen, Geburtsposition, PDA, Dammschnitt, Bonding und Stillen
Geburtsplan Vorlage zum kostenlosen Ausfüllen als PDF und Word – mit Wünschen zu Wehen, Geburtsposition, PDA, Dammschnitt, Bonding und Stillen

Häufige Fragen

Was ist ein Geburtsplan?

Ein Geburtsplan ist ein kurzes Dokument, in dem werdende Eltern ihre Wünsche für die Geburt festhalten – etwa zu Geburtsposition, Schmerzlinderung, Dammschnitt und der Zeit direkt nach der Geburt. Er dient als Gesprächsgrundlage für das Geburtsteam.

Ist ein Geburtsplan verbindlich?

Nein. Ein Geburtsplan ist eine Wunschliste, kein starrer oder rechtlich bindender Plan. Die Gesundheit von Mutter und Kind hat immer Vorrang, und der tatsächliche Geburtsverlauf kann Abweichungen erfordern.

Was gehört in einen Geburtsplan?

Typisch sind Wünsche zur Eröffnungsphase (Bewegung, Wehentropfen, CTG), zur Geburtsposition, zur Schmerzlinderung inklusive PDA, zum Dammschnitt, zum Vorgehen bei einem Not-Kaiserschnitt sowie zu Bonding, Abnabeln und Stillen nach der Geburt.

Wann sollte ich den Geburtsplan schreiben?

Meist im letzten Schwangerschaftsdrittel, etwa ab der 34. bis 36. Woche. So hast du Zeit, ihn in Ruhe mit deiner Hebamme oder in der Geburtsklinik zu besprechen.

Muss ich mich für oder gegen eine PDA entscheiden?

Nein. Du kannst im Plan festhalten, dass du eine PDA wünschst, dass du sie ablehnst oder dass sie dir nur auf ausdrückliche Nachfrage angeboten werden soll. Du kannst deine Meinung unter der Geburt jederzeit ändern.

Soll ich den Geburtsplan mit der Hebamme besprechen?

Ja, unbedingt. Deine Hebamme oder Ärztin kann dir sagen, welche Wünsche in deiner Klinik umsetzbar sind, und dich zu einzelnen Punkten beraten.