Zum Inhalt springen
Vorlagenplatz
Beruf & Büro

Urlaubsantrag-Vorlage kostenlos – online ausfüllen als PDF & Word

Beantrage deinen Urlaub in wenigen Minuten – Zeitraum, Anzahl der Urlaubstage, Resturlaub und Vertretung eintragen und als PDF oder Word herunterladen. Der Antrag ist beim Arbeitgeber einzureichen; der Urlaub gilt erst nach der Genehmigung als bewilligt.

Zuletzt geprüft: · ca. 2.900 Suchanfragen/Monat

Urlaubsantrag-Vorlage kostenlos – das Wichtigste in Kürze

Mit einem Urlaubsantrag teilst du deinem Arbeitgeber schriftlich mit, wann und wie viele Urlaubstage du nehmen möchtest. Rechtsgrundlage ist das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG): Nach § 7 Abs. 1 BUrlG sind bei der zeitlichen Festlegung deine Urlaubswünsche zu berücksichtigen – es sei denn, dringende betriebliche Belange oder sozial vorrangige Urlaubswünsche anderer Beschäftigter stehen entgegen. Der Urlaub gilt erst dann als genehmigt, wenn der Arbeitgeber ihn bewilligt hat; ein einfaches „einreichen und wegbleiben“ genügt nicht.

Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt nach § 3 BUrlG 24 Werktage im Jahr – das entspricht bei einer Fünf-Tage-Woche 20 Arbeitstagen. Viele Arbeits- und Tarifverträge sehen mehr vor; der durchschnittliche Anspruch liegt bei rund 30 Tagen. Nicht genommener Urlaub verfällt grundsätzlich am Jahresende. Eine Übertragung ins Folgejahr ist nach § 7 Abs. 3 BUrlG nur bei dringenden betrieblichen oder persönlichen Gründen zulässig und muss dann bis zum 31. März genommen werden.

In einen vollständigen Urlaubsantrag gehören: dein Name und deine Abteilung, der Zeitraum von/bis, die Anzahl der beantragten Arbeitstage, dein voraussichtlicher Resturlaub sowie die Vertretung während deiner Abwesenheit. Die Angabe der Vertretung ist keine gesetzliche Pflicht, erleichtert dem Arbeitgeber aber die Zusage spürbar, weil sie ein etwaiges „dringendes betriebliches Interesse“ von vornherein entkräftet.

Formal ist der Urlaubsantrag an keine bestimmte Form gebunden – er kann mündlich, per E-Mail oder über ein betriebliches Portal gestellt werden. Schriftlich ist trotzdem klar besser: Du hast einen Nachweis über den beantragten Zeitraum und die Genehmigung. Bitte deshalb im Antrag um eine kurze schriftliche Bestätigung des bewilligten Urlaubs. Prüfe außerdem vorab in deinem Arbeits- oder Tarifvertrag bzw. einer Betriebsvereinbarung, ob Fristen, Sperrzeiten oder ein bestimmtes Formular gelten.

Nach der Genehmigung kann der Arbeitgeber den Urlaub grundsätzlich nicht mehr einseitig widerrufen und dich nur in echten Notfällen zurückbeordern. Umgekehrt darfst auch du bewilligten Urlaub nicht eigenmächtig verschieben. Endet das Arbeitsverhältnis mit Resturlaub, ist dieser nach § 7 Abs. 4 BUrlG finanziell abzugelten. Für einen reibungslosen Ablauf lohnt es sich, größere Urlaube früh zu beantragen und die Übergabe an die Vertretung rechtzeitig zu organisieren.

Zahlen & Fakten · Beruf & Büro

29,8
Arbeitstage betrug 2023 der durchschnittliche Urlaubsanspruch sozialversicherungspflichtig Beschäftigter bei einer Fünf-Tage-Woche.
Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) (2023)
20
Arbeitstage gesetzlicher Mindesturlaub pro Jahr bei einer 5-Tage-Woche (§ 3 BUrlG) – tarifvertraglich sind meist höhere Ansprüche vereinbart.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

In 4 Schritten zur fertigen Vorlage

  1. 01

    Daten & Empfänger eintragen

    Name, Abteilung und ggf. Personalnummer angeben und den Antrag an Vorgesetzte:n bzw. Personalabteilung adressieren.

  2. 02

    Zeitraum & Tage festlegen

    Beginn und Ende des Urlaubs sowie die Anzahl der beantragten Arbeitstage eintragen – Wochenenden und Feiertage zählen nicht mit.

  3. 03

    Resturlaub & Vertretung ergänzen

    Voraussichtlichen Resturlaub angeben und die Vertretung benennen. Das erleichtert die Genehmigung nach § 7 Abs. 1 BUrlG.

  4. 04

    Einreichen & Bestätigung anfordern

    Antrag als PDF oder Word herunterladen, unterschreiben, einreichen und um eine kurze schriftliche Bestätigung des bewilligten Urlaubs bitten.

Kostenlose Urlaubsantrag-Vorlage zum Ausfüllen als PDF und Word – Antrag an den Arbeitgeber mit Zeitraum, Anzahl Urlaubstage, Resturlaub und Vertretung
Kostenlose Urlaubsantrag-Vorlage zum Ausfüllen als PDF und Word – Antrag an den Arbeitgeber mit Zeitraum, Anzahl Urlaubstage, Resturlaub und Vertretung

Häufige Fragen

Muss ein Urlaubsantrag schriftlich sein?

Gesetzlich ist keine Form vorgeschrieben – ein Antrag ginge auch mündlich oder per E-Mail. Schriftlich ist aber dringend zu empfehlen, weil du damit den beantragten Zeitraum und die Genehmigung nachweisen kannst. Bitte um eine kurze schriftliche Bestätigung des bewilligten Urlaubs.

Muss der Arbeitgeber meinen Urlaub genehmigen?

Nach § 7 Abs. 1 BUrlG sind deine Urlaubswünsche zu berücksichtigen, es sei denn, dringende betriebliche Belange oder sozial vorrangige Wünsche anderer Beschäftigter stehen entgegen. Genehmigt ist der Urlaub erst mit der Bewilligung durch den Arbeitgeber – nicht schon mit dem Einreichen des Antrags.

Wie viele Urlaubstage stehen mir zu?

Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 24 Werktage pro Jahr (§ 3 BUrlG), bei einer Fünf-Tage-Woche also 20 Arbeitstage. Arbeits- oder Tarifvertrag können mehr vorsehen; im Durchschnitt sind es rund 30 Tage. Bei Teilzeit wird der Anspruch anteilig auf die Arbeitstage pro Woche umgerechnet.

Was passiert mit Resturlaub am Jahresende?

Nicht genommener Urlaub verfällt grundsätzlich zum Jahresende. Eine Übertragung ins Folgejahr ist nach § 7 Abs. 3 BUrlG nur bei dringenden betrieblichen oder persönlichen Gründen zulässig und muss dann bis zum 31. März genommen werden. Vor dem Verfall muss der Arbeitgeber allerdings rechtzeitig auf den Resturlaub hingewiesen haben.

Kann der Arbeitgeber genehmigten Urlaub zurücknehmen?

Nein, in der Regel nicht: Einmal bewilligter Urlaub kann nicht einseitig widerrufen werden, und eine Rückholung aus dem Urlaub ist nur in echten Ausnahmefällen zulässig. Ebenso darfst du bewilligten Urlaub nicht eigenmächtig verschieben.

Muss ich im Urlaubsantrag eine Vertretung angeben?

Eine gesetzliche Pflicht ist das nicht. Die Angabe einer Vertretung erhöht aber die Chance auf eine schnelle Zusage, weil sie mögliche betriebliche Bedenken (§ 7 Abs. 1 BUrlG) von vornherein ausräumt. Sprich die Vertretung vorher ab.