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Finanzen & Buchhaltung

Haushaltsbuch – kostenlose Vorlage für Excel & PDF

Kostenlose Haushaltsbuch-Vorlage für Excel und PDF – alle Einnahmen und Ausgaben nach Kategorie erfassen, den Kontostand automatisch berechnen lassen und Monat für Monat den Überblick über die eigenen Finanzen behalten.

Zuletzt geprüft: · ca. 2.900 Suchanfragen/Monat

Haushaltsbuch – das Wichtigste in Kürze

Ein Haushaltsbuch hält fest, wie viel Geld jeden Monat hereinkommt und wofür es wieder ausgegeben wird. Wer seine Einnahmen und Ausgaben konsequent notiert, erkennt nach wenigen Wochen die eigenen Muster: welche Fixkosten unverrückbar sind, wo variable Kosten wie Lebensmittel oder Freizeit aus dem Ruder laufen und wie viel am Monatsende zum Sparen übrig bleibt. Diese Haushaltsbuch-Vorlage rechnet den laufenden Saldo automatisch aus – Anfangsbestand plus Einnahmen minus Ausgaben – und lässt sich als Excel oder PDF herunterladen.

Damit die Auswertung etwas bringt, wird jede Buchung einer Kategorie zugeordnet. Bewährt haben sich auf der Einnahmenseite Gehalt/Lohn, Kindergeld und sonstige Einkünfte, auf der Ausgabenseite die klassischen Blöcke Wohnen/Miete, Nebenkosten & Energie (Strom, Gas, Wasser), Versicherungen, Mobilität (Auto, Sprit, ÖPNV), Lebensmittel, Telefon & Internet, Freizeit & Hobby, Kleidung, Gesundheit, Abos & Streaming sowie Sparen/Rücklagen. So sehen Sie schnell, dass die Miete meist der größte Posten ist – im Schnitt entfällt fast die Hälfte der Fixkosten auf das Wohnen.

Als roter Faden für die Budgetplanung hat sich die 50-30-20-Regel durchgesetzt (nach der US-Ökonomin Elizabeth Warren): 50 % des Nettoeinkommens für Grundbedürfnisse (Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Versicherungen, Mobilität), 30 % für Wünsche (Restaurant, Hobby, Urlaub, Streaming) und 20 % für Sparen und das Tilgen von Schulden. Die Regel ist kein starres Gesetz – bei niedrigem Einkommen oder teurer Miete wird oft ein Verhältnis wie 60-30-10 realistischer. Das Haushaltsbuch liefert die Zahlen, um Ihr persönliches Verhältnis überhaupt erst zu kennen.

Ein guter Einstieg: Tragen Sie zuerst den Anfangsbestand (Ihren Kontostand zu Monatsbeginn) und optional Ihr monatliches Nettoeinkommen ein. Buchen Sie dann jede Einnahme und Ausgabe mit Datum, Kategorie und kurzer Beschreibung. Wer bar zahlt, notiert es am selben Tag; für Karten- und Überweisungszahlungen genügt der Blick in den Kontoauszug. Der Endbestand eines Monats wird zum Anfangsbestand des Folgemonats – so entsteht über das Jahr eine lückenlose Übersicht.

Ob Excel-Vorlage zum digitalen Ausfüllen oder ausgedruckte PDF-Version fürs handschriftliche Eintragen am Küchentisch: Beide Wege funktionieren. Wichtig ist die Regelmäßigkeit – ein Haushaltsbuch wirkt nur, wenn es konsequent geführt wird. Schon nach zwei bis drei Monaten haben Sie eine belastbare Grundlage, um Sparziele zu setzen, Abos zu kündigen oder ein Budget pro Kategorie festzulegen.

Zahlen & Fakten · Finanzen & Buchhaltung

3.030 €
gaben private Haushalte in Deutschland im Schnitt pro Monat für den Konsum aus.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) (2023)
38 %
der Konsumausgaben entfielen aufs Wohnen (Miete, Energie, Instandhaltung) – der größte Ausgabenblock.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) (2023)
11,2 %
ihres verfügbaren Einkommens legten die privaten Haushalte als Ersparnis zurück (Sparquote).
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) (2024)

In 4 Schritten zur fertigen Vorlage

  1. 01

    Kopf & Startbetrag eintragen

    Monat/Jahr, den Anfangsbestand (Kontostand zu Monatsbeginn) und – wenn Sie nach der 50-30-20-Regel planen wollen – Ihr monatliches Nettoeinkommen erfassen.

  2. 02

    Einnahmen buchen

    Gehalt, Kindergeld, Nebeneinkünfte oder Erstattungen mit Datum und Kategorie in die Einnahmenspalte eintragen.

  3. 03

    Ausgaben nach Kategorie erfassen

    Jede Ausgabe mit Datum, Kategorie (z. B. Miete, Lebensmittel, Mobilität, Freizeit) und kurzer Beschreibung notieren. Bar am selben Tag, Karte/Überweisung laut Kontoauszug.

  4. 04

    Auswerten & sparen

    Die Vorlage berechnet den Saldo automatisch. Vergleichen Sie Ihre Ausgaben mit der 50-30-20-Regel, setzen Sie Budgets pro Kategorie und übertragen Sie den Endbestand in den Folgemonat.

Kostenlose Haushaltsbuch-Vorlage in Excel mit Spalten für Datum, Kategorie, Beschreibung, Einnahme, Ausgabe und laufendem Kontostand
Kostenlose Haushaltsbuch-Vorlage in Excel mit Spalten für Datum, Kategorie, Beschreibung, Einnahme, Ausgabe und laufendem Kontostand

Häufige Fragen

Was gehört in ein Haushaltsbuch?

Alle Einnahmen (Gehalt, Kindergeld, sonstige Einkünfte) und alle Ausgaben – jeweils mit Datum, Kategorie und kurzer Beschreibung. Aus Anfangsbestand plus Einnahmen minus Ausgaben ergibt sich der laufende Kontostand.

Welche Kategorien braucht ein Haushaltsbuch?

Üblich sind Wohnen/Miete, Nebenkosten & Energie, Versicherungen, Mobilität, Lebensmittel, Telefon & Internet, Freizeit, Kleidung, Gesundheit, Abos sowie Sparen. Man unterscheidet dabei feste Fixkosten und variable Kosten.

Was ist die 50-30-20-Regel?

Eine Faustregel zur Budgetplanung: 50 % des Nettoeinkommens für Grundbedürfnisse (Miete, Lebensmittel, Versicherungen), 30 % für Wünsche (Freizeit, Urlaub, Restaurant) und 20 % fürs Sparen und die Schuldentilgung. Sie lässt sich an das eigene Einkommen anpassen.

Wie viel Prozent des Einkommens sollte man fürs Wohnen ausgeben?

Als Richtwert gelten rund 30–35 % des Nettoeinkommens für Miete inklusive Nebenkosten. Tatsächlich geben deutsche Haushalte im Schnitt sogar etwa 38 % ihrer Konsumausgaben fürs Wohnen aus – es ist meist der größte Ausgabenblock.

Haushaltsbuch in Excel oder auf Papier führen?

Beides funktioniert. Excel rechnet den Saldo automatisch und lässt sich leicht auswerten; die ausgedruckte PDF-Vorlage ist ideal, um Ausgaben unterwegs oder am Küchentisch handschriftlich festzuhalten. Entscheidend ist, dass es regelmäßig geführt wird.

Wie lange sollte man ein Haushaltsbuch führen?

Mindestens zwei bis drei Monate, um belastbare Durchschnittswerte zu erhalten. Viele führen es dauerhaft, weil sich Ausgaben und Sparquote so Monat für Monat vergleichen und steuern lassen.