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Wohnen & Mieten

Nebenkostenabrechnung – kostenlose Vorlage (Excel & PDF)

Nebenkosten sauber abrechnen: Kostenarten, Umlageschlüssel und Mieteranteil erfassen, die Summe automatisch berechnen lassen und als Excel oder PDF ausgeben – kostenlos und übersichtlich.

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Nebenkostenabrechnung – das Wichtigste in Kürze

Die Nebenkosten- bzw. Betriebskostenabrechnung rechnet die vom Mieter geleisteten Vorauszahlungen mit den tatsächlichen Kosten ab. Umlagefähig sind nur die in § 2 BetrKV aufgezählten laufenden Betriebskosten (z. B. Heizung, Wasser, Müll, Grundsteuer, Hausmeister) – Verwaltungs- und Instandhaltungskosten gehören nicht dazu. Grundlage ist § 556 BGB.

Der Vermieter muss dem Mieter die Abrechnung spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums zukommen lassen (§ 556 Abs. 3 BGB). Verstreicht diese Frist, kann er in der Regel keine Nachzahlung mehr verlangen – ein Guthaben muss er dem Mieter aber weiterhin auszahlen.

Jede Kostenart wird über einen Umlageschlüssel verteilt: nach Wohnfläche, Personenzahl oder Verbrauch (Heiz- und Warmwasserkosten werden nach der Heizkostenverordnung zu 50–70 % verbrauchsabhängig abgerechnet). Trage die Gesamtkosten, den Schlüssel und den auf die Wohnung entfallenden Anteil ein – die Vorlage summiert den Mieteranteil automatisch.

So liest du das Ergebnis: Von der Summe der Anteile ziehst du die geleisteten Vorauszahlungen ab. Ist die Summe höher, entsteht eine Nachzahlung, ist sie niedriger, ein Guthaben. Es gilt das Wirtschaftlichkeitsgebot – der Vermieter darf nur angemessene, tatsächlich entstandene Kosten umlegen.

Zahlen & Fakten · Wohnen & Mieten

2,67 €
je m² und Monat zahlen Mieter im Schnitt an Betriebskosten – die „zweite Miete“.
Quelle: Deutscher Mieterbund – Betriebskostenspiegel (2024)
52,8 %
der Menschen in Deutschland leben zur Miete – EU-weit der höchste Anteil.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) (2025)

In 4 Schritten zur fertigen Vorlage

  1. 01

    Kopfdaten eintragen

    Vermieter, Mieter, Objekt, Abrechnungszeitraum, Wohnfläche und geleistete Vorauszahlungen erfassen.

  2. 02

    Kostenarten eingeben

    Je Zeile Kostenart, Gesamtkosten, Umlageschlüssel und den auf die Wohnung entfallenden Anteil eintragen.

  3. 03

    Summe & Saldo bilden

    Die Vorlage summiert den Mieteranteil. Ziehe davon die Vorauszahlungen ab – so ergibt sich Nachzahlung oder Guthaben.

  4. 04

    Speichern & versenden

    Als Excel oder PDF herunterladen. Frist beachten: Zugang beim Mieter binnen 12 Monaten (§ 556 Abs. 3 BGB).

Kostenlose Nebenkostenabrechnung-Vorlage in Excel mit Spalten für Kostenart, Gesamtkosten, Umlageschlüssel und Mieteranteil
Kostenlose Nebenkostenabrechnung-Vorlage in Excel mit Spalten für Kostenart, Gesamtkosten, Umlageschlüssel und Mieteranteil

Häufige Fragen

Welche Kosten darf der Vermieter umlegen?

Nur die laufenden Betriebskosten aus dem Katalog des § 2 BetrKV (z. B. Heizung, Wasser, Müll, Grundsteuer, Versicherung, Hausmeister). Verwaltungs- und Instandhaltungs-/Reparaturkosten sind nicht umlagefähig.

Bis wann muss die Abrechnung vorliegen?

Spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums muss sie dem Mieter zugehen (§ 556 Abs. 3 BGB). Danach kann der Vermieter in der Regel keine Nachzahlung mehr fordern.

Welche Umlageschlüssel gibt es?

Üblich sind Wohnfläche, Personenzahl und Verbrauch. Heiz- und Warmwasserkosten müssen nach der Heizkostenverordnung zu 50–70 % verbrauchsabhängig abgerechnet werden.

Wie berechne ich Nachzahlung oder Guthaben?

Summe der auf den Mieter entfallenden Anteile minus geleistete Vorauszahlungen. Positiver Betrag = Nachzahlung, negativer Betrag = Guthaben für den Mieter.

Ist die Vorlage kostenlos?

Ja, Ausfüllen, Ausdrucken und Herunterladen als Excel oder PDF sind komplett gratis – ohne Anmeldung.