Putzplan & Reinigungsplan – das Wichtigste in Kürze
Ein guter Putzplan (auch Reinigungsplan) beantwortet drei Fragen: Was ist zu tun, wer macht es und wie oft? Genau das leistet diese Vorlage. Du sortierst alle Aufgaben nach Häufigkeit – täglich, wöchentlich oder monatlich – und weist jede Aufgabe einer Person zu. So sieht jeder auf einen Blick, was ansteht, und nichts bleibt liegen.
Gerade in der WG entstehen die meisten Reibereien nicht aus bösem Willen, sondern aus unklaren Absprachen und unterschiedlichen Sauberkeitsvorstellungen. Ein schriftlicher Putzplan macht Verantwortlichkeiten sichtbar und ersetzt das „Ich dachte, du machst das“. Ein fester Plan mit Rotation sorgt für spürbar mehr Fairness.
Für Familien und Haushalte gilt dasselbe Prinzip in entspannterer Form: Kinder übernehmen altersgerechte Aufgaben, die Wochenroutine wird planbar. Die Rotation – der wöchentliche Wechsel der Zuständigkeiten – verhindert, dass immer dieselbe Person die unbeliebten Aufgaben wie Bad oder Küche übernimmt.
Im gewerblichen Bereich ist ein Hygiene-Reinigungsplan dagegen Pflicht: In Gastronomie und Lebensmittelbetrieben verlangt das HACCP-Eigenkontrollkonzept (EU-VO 852/2004) zusammen mit § 4 LMHV eine lückenlose Dokumentation, wer welche Fläche mit welchem Mittel in welchem Intervall reinigt und abzeichnet.