T-Konten Vorlage kostenlos – das Wichtigste in Kürze
Ein T-Konto ist die anschauliche Form eines Buchführungskontos: Der Kontoname steht oben, der Querstrich und der senkrechte Strich bilden ein „T“. Die linke Seite heißt Soll, die rechte Seite heißt Haben. In der doppelten Buchführung wird jeder Geschäftsvorfall auf mindestens zwei Konten gebucht – einmal im Soll, einmal im Haben. T-Konten sind das zentrale Lernwerkzeug, um dieses Prinzip zu verstehen.
Hinweis zu dieser Vorlage: Ein echtes T-Konto stellt Soll und Haben als zwei Seiten eines T dar. Diese Vorlage bildet beide Seiten nebeneinander in Spalten ab (Soll: Text/Gegenkonto und Betrag | Haben: Text/Gegenkonto und Betrag). Beim Ausfüllen und Ausdrucken ergibt sich dieselbe Gegenüberstellung wie beim klassischen T – nur in Tabellenform. So üben Sie Buchungssätze sauber und übersichtlich.
Entscheidend ist der Buchungssatz nach dem Merksatz „Soll an Haben“: Zuerst wird das Konto genannt, das im Soll gebucht wird, dann („an“) das Konto im Haben. Beispiel: Ein Kunde zahlt bar – Kasse an Umsatzerlöse. Auf dem Konto „Kasse“ steht der Betrag links (Soll, Zugang), auf „Umsatzerlöse“ rechts (Haben). Ob Soll einen Zugang oder Abgang bedeutet, hängt von der Kontenart ab.
Man unterscheidet Bestandskonten und Erfolgskonten. Bei Aktivkonten (z. B. Kasse, Bank, Maschinen) steht der Anfangsbestand und jeder Zugang im Soll, jeder Abgang im Haben. Bei Passivkonten (z. B. Verbindlichkeiten, Eigenkapital) ist es umgekehrt. Aufwandskonten (z. B. Miete, Löhne) buchen im Soll, Ertragskonten (z. B. Umsatzerlöse) im Haben. Am Periodenende wird jedes Konto saldiert und über das Schlussbilanzkonto bzw. das GuV-Konto abgeschlossen.